Showdown
Liebe Fußballfreunde,
es ist vollbracht! Die Saison ist zu Ende und es war alles in allem ein würdiges Finale mit einem wahren, aber oftmals leicht stilisierten Showdown an verschiedenen Ecken. Solche abschließenden und damit entscheidenden Duelle zwischen zwei oder mehreren Kontrahenten waren heuer vorgesehen in der Bundesliga im Abstiegskampf, im Kampf um Europa sowie selbst in unserem hausgemachten Kampf um die Tippkrone. Der Ausdruck „Showdown“ bezeichnet im Übrigen ursprünglich das Aufdecken der Karten beim Poker (engl. to show down), meint aber auch das „Aufzeigen der wahren Verhältnisse“. Diese werden auch gerne in dramaturgisch gut konzipierten Filmen als der Höhepunkt und damit oftmals würdige Abschluss der erzählten Geschichte inszeniert.
Da wollen wir doch hier und heute in nichts nachstehen und gehen direkt zu den Höhepunkten, die es über das Saisonfinale zu berichten gibt. Und Heureka, es gibt durchaus welche zu schildern:
Fangen wir oben an, beim Kampf um die Champions-League-Plätze. Um es kurz zu machen. Der gute alte VfB hat es geschafft und darf nächste Saison mit satten Mehreinnahmen kalkulieren. Dank eines Unentschiedens bei der wankelmütigen Eintracht aus Frankfurt und auch weil Hoffenheim in Gladbach regelrecht baden ging. Leverkusen brauchen wir hier erst gar nicht zu erwähnen, da gegen den HSV nicht mehr als ein 1:1 raussprang. Gratulation an die Schwaben – das zweite Mal in kurzer Zeit dabei in Europas höchster Klasse!

In den Spielen rund um eine Teilnahme an der Conference League war wiederum sehr schnell klar, dass es keine Überraschung geben wird. Freiburg machte ein effektives Spiel und man kann mit gutem Recht behaupten, dass sie gerüstet sind für das große Finale kommenden Mittwoch gegen Aston Villa. Spannung ist hier vorprogrammiert und damit ein weiterer sog. Showdown zu Istanbul am Bosporus, der auf uns zukommt. Diesen hat der FCA dagegen gründlich vermasselt. Wie so oft muss man sagen. Geht es um etwas, stimmt irgendwie die Ordnung nicht mehr und die Augsburger lassen zum wiederholten Male eine Chance liegen. Da muss daran gearbeitet werden!
Bleibt noch der Abstiegskampf, besser der Platz, um die Möglichkeit, die Relegation gegen den 3. Platzierten der 2. Bundesliga spielen zu können. Interessanterweise war Heidenheim schnell „raus“ aus diesem Dreiklang, da Mainz einfach zu clever spielte. Zur Halbzeit führte die Karnevalstruppe 2:0 auf der Alb. In Hamburg auf St. Pauli hingegen war den beiden Mannschaften die Nervosität anzumerken. Durch Standardtore erarbeitete man sich zunächst ein 1:1. Nichtsdestotrotz: Die Paulianer präsentierten sich vor dem Tor zu harmlos und hinten zu wackelig. Folglich heißt es, Abschied zu nehmen von zwei sympathischen Klubs. Mal wieder bei dem Team aus dem Norden, zum ersten Mal bei den Ostälblern. Ob diese je wiederkommen, ist eine gute Frage.
Bleiben darf auf jeden Fall Frank. Es war kein vollumfänglicher Showdown, den sich Jonas und er am Ende lieferten, da „offensichtlich“ ein wenig Aufregung gepaart mit Anspannung mitspielte und ihre Tipps nicht das gewünschte Ergebnis erbrachten. Folglich hat unser „Tippdominator“ verdient die Runde 2025/26 gewonnen und damit ein historisches Triple hingelegt. Am Ende waren es 10 Punkte Vorsprung auf Jonas, zwei weniger, als Lars als letzter Tagessieger erringen konnte. Für alle drei gilt – Chapeau, tolle Punktausbeute!
Bleibt mir nur noch zu schreiben: Vielen Dank fürs Mitmachen und auf ein Neues in der kommenden Saison!